tradizionalistische ´non una cum´ Bischöfe in den USA - domusmarcellefebvre110815

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tradizionalistische ´non una cum´ Bischöfe in den USA

Nachrichten (DE)

P.F.Abrahamowicz hat in den USA vier tradizionalistische ´non una cum´ Bischöfe besucht.

Vom 2 bis zum 14 Mai führte mich eine Reise kreuz und quer durch die USA von der Ostküste zur Westküste über Florida und Zentralamerika  zu insgesamt vier Bischöfen, zahlreichen Priestern und Gläubigen. Zweck der Reise war es, die ´non una cum´ Realität kennenzulernen und diesen Bischöfen den Vorschlag zu unterbereiten, eine gemeinsame Kundgebung gegen die gotteslästerliche Wiederholung des Interreligiösen Gebetstreffen in Assisi zu machen. Nachdem die neue Linie der Priesterbruderschaft St. Pius X die Gültigkeit Benedikt XVI und seiner Vorgänger nicht einmal mehr in Frage stellt, geschweigedenn in Aussicht stellt, wie dies in immer stärkerem Maße Mgr Lefebvre tat, die Ungültigkeit dieser ´Päpste´ zu erklären; und nachdem ich mit Bomben und Granaten verjagt wurde, machte ich mich auf, Bischöfe und Seminare zu suchen um meinen Gläubigen die Kontinuität der Sakramente zu sichern. Die Suche begann in Europa. Der erste Bischof den ich kennenlernte war Bischof  Geert Jan Stuyver. Er lebt in Dendermonde (Belgien) wo er außer einer Schule die Gemeinde seines verstorbenen Onkels der ein tradizionalistischer Pfarrer war, betreut. Außerdem gehört er dem in Italien ansässigen IMBC (Instituto Mater Boni Consilii) an. In die Vereinigten Staaten empfingen mich Bischof Robert Mc Kenna in der Our Lady of the Rosary Chapel welche sich in Monroe, dem Staat Connecticut befindet. In Florida traf ich am nächsten Tag Bischof Donald Sanborn im Most Holy Trinity Seminary, das von ihm geleitete Seminar in Brooksville. Am 6 Mai  landete ich in Cincinnati (Ohio) wo mich Bischof Dolan in der St Gertude the Great Church erwartete. Dann setzte ich den Flug über Chicago nach Omaha (Nebraska) fort. In der Mary Immaculate Church (Omaha) erwartete mich Bischof  Mark Pivarunas. Ich nahm an der Erstkomunion und an den Firmungen teil welche der Bischof am Sonntag spendete und besuchte die Schule und das Priesterseminar. Bischof Pivarunas leitet ein großes werk: CMRI (Congragation of Mary Immaculate Queen). Somit flog ich an die Westküste nach Spokane (Washington) wo ich weitere Schulen und Kirchen des CMRI besuchte.
Die zahlreichen Schulen welche diese Bischöfe mit der Hilfe von eifrigen Schwestern betreiben, und die Seminare machten mir einen sehr guten Eindruck. In einer Zeit in der die Gültigkeit der Bischofs und Priesterweihen immer zweifelhafter wird und der Glaube selbst der Tradizionalisten immer mehr in Gefahr ist verloren zu gehen, war es eine große Bestärkung diese ´non una cum´ Realitäten mit eigenen Augen zu sehen.
Diesem Bericht wird ein ausführlicherer Dokumentarfilm folgen. Auch werden die Interviews welche ich den Bischöfen und Priestern machte veröffentlicht.



"Geheimakte Hess" Vortrag von Dr Olaf Rose in Treviso am 2 April 2011

Am 2 April 2011 kam der Historiker Dr Olaf Rose nach Paese. Die domus Marcel Lefebvre lud ihn zu einem sehr interessanten Vortrag über das Tema "Geheimakte Hess" ein . Die englischen Archive haben vor einigen Jahren bis dahin gesperrte Akten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der englische Historiker Martin Allen hat diese Akten bearbeitet. In einem Interview mit dr Olaf Rose offenbart Martin Allen sehr interessante Fakten. Die veröffentlichten Akten bestätigen die Meinung nache der Churchill schlimmer als Hitler war und schuldiger am Krieg. Das gesamte Material war Gegenstand des meist gesehensten Dokumentarfilmes im deutschen Fernsehen. Ein wichtiges Kapitel aus der Geschichte. Es lehrt uns nicht nur die Vergangenheit aufzuarbeiten sondern auch die Gegenwart kritischer zu beurteilen. Nicht immer ist der "Tageskriminelle" der schlimmste. Und es könnte sich herausstellen, daß der Ankläger schlimmer ist als der Angeklagte. En Vortrag können Sie unter folgendem Link finden  http://www.agerecontra.it/public/press/?p=10093

Das Fernsehen aus Teheran in der domus Marcel Lefebvre.

Ende April kam der Direktor des iranischen Fernsehens in englischer Sprache PressTv nach Paese und machte eine Reportage über die domus Marcel Lefebvre.


Die Bischöfe der rechtgläubig griechisch katholischen Kirche der Ukraine hielten am 5 Mai ihr Versprechen .

Am 26 Jänner 2011 mahnten sie Benedikt XVI
"Der Tag an welchem Sie einen Apostaten (JPII) selig sprechen werden wird der Tag Ihres Ausschlusses aus dem Mystischen Leib Jesu Christi sein."  
Siehe http://it.gloria.tv/?media=131273

Am 5 Mai hielten sie ihr Versprechen
"Mit dem folgenden Schreiben des byzantinisch katholischen Patriarchen werden im Namen Gottes alle römisch katholischen Priester aufgefordert sich vom Geiste Assisis - dem Geiste des Antichristen - zu trennen. Das Urteil Gottes beginnt beim Kopf - bei der Hierarchie und beim Klerus.
Am 1 Mai 2011 hat Benedikt XVI mit der Geste der Seligsprechung Johannes Pauls II  den Geist von Assisi zu den Ehren der Altäre erhoben und hat sich somit selber aus der Kirche ausgeschlossen gemäß Gal 1,8-9.  Die Kirche beindet sich somit im Zustand der sedes vacantis: ....
Siehe den Link zur italienischen Fassung:  http://uogcc.org.ua/it/actual/article?article=4621



Der Papstbesuch in Venedig am 8 Mai 2011


Anläßlich des Besuches Benedikt XVI in Venedig am Sonntag den 8 Mai demonstrierten Gläubige der domus Marcel Lefebvre mit einer zehn Meter langen Transparente am ´canal grande´. Die Aufschrift lautete: Benedikt ist nicht willkommen, weil im falschen Glauben des Konzils bestärkt (Benedetto non è ben accetto perché conferma nella falsa fede del concilio). Dies Aktion blieb nicht ungemerkt. Kardinal Scola stieg die Galle hoch. Die Transparente wurde vor der Kirche san simon Piccolo aufgerollt. Dort wird aber heute die Motu Proprio Messe zelebriet. Der zuständige Klerus wurde angehalten sofort ein Distanzierungserklärung abzugeben, was auch geschah. Der Klerus eilte dann, um an der ´Papstmesse´ (Kosten: 3 Millionen €) teilzunehmen. Ich beglückwünsche mich mit dem Verein Christus Rex (www.agerecontra.it) für die mutige Aktion des Protestes.
Link in der webseite http://www.agerecontra.it/public/press/?p=10853





Puerile Kritik am Dokument Universae Ecclesiae, seitens des Oberen der PB

Am 12 Juli 2007, fünf Tage nach der Veröffentlichung des Motu Proprio Summorum Pontificum schrieb ich an den Generaloberen der PB Mgr Bernard Fellay einen Brief. In diesem Brief erklärte ich: das Motu Prorpio Summorum Pontificium verlangt ausdrücklich denselben Glauben für beide Formen des römischen Ritus (die forma ordinaria und die forma extraordinaria),  und dieser Glaube ist derjenige des NOM, des Ritus Pauls VI; jener Glaube der eben protestantisch ist (Beide Formen sind Ausdruck derselben lex orandi der Kirche, Universae Ecclesiae,6)  Aufgrund dieses neuen Glaubens hatte ja Mgr Lefebvre die Neue Messe sowie auch den Indult von 1984 abgelehnt. Im Indult von 1984 war die Bedingung für die Zelebration des "alten Messbuches", daß man die Neue Messe akzeptiere. Deshalb lehnte Mgr Lefebvre auch den Indult ab. Nun stellte aber das Motu Proprio vom 7 Juli 2007 die lex orandi (den Glauben) der Neuen Messe nicht nur in eine Beziehung der Bedingung zum "alten Ritus", sondern das Motu Proprio von 2007 (sowie das am 12 Mai erschienene Dokument Universae Ecclesiae) identifiziert im Namen des Grundsatzes Lex orandi Lex credendi den neuen Glauben der Konzilskirche mit dem überlieferten katholischen Glauben.  Das MP hat somit ein teologisches Monstrum geschaffen: neuer Glaube im alten Ritus. In meinem Brief an den Generaloberen betrachtete ich es daher als einen Verrat an unserem über dreißigjährigen Kampf, zu diesem Motu Proprio das Te Deum zu singen und zu behaupten, daß somit - Zitat aus der Pressemitteilung Bischofs Fellay- "die Kirche ihre liturgische Tradizion wiedergefunden hat" .
Wer die Autorität Benedikt XVI anerkennt, der muß auch das MP von 2007 als verbindliches allgemeines Gesetz in der Kirche annehmen, und kann sich nicht anmaßen diesen Text frei selber zu interpretieren. Das Dokument vom 12 Mai ist klar: Mit diesem Motu proprio hat Papst Benedikt XVI. ein universalkirchliches Gesetz erlassen, Universae Ecclesiae,2. Nun bestand schon im Jahre 2007 die neue Position der PB gegenüber Rom darin, Benedikt XVI, ohne Zweifel als gültigen Papst anzuerkennen. (Vorher hegte man nicht nur Zweifel daran, daß die letzten Päpste gültige Päpste sein; man sah die Möglichkeit bevor, diese letzten Päpste als ungültige Päpste zu erklären, sowie aus zahlreichen Ansprachen und Schriften von Mgr Lefebvre hervorgeht. Diese Dokumente werden jedoch nicht veröffentlicht...). Das letzte Dokument vom 12 Mai bestätigt, daß es sich beim Motu Proprio vom Jahre 2007 wohl um ein allgemein verbindliches Gesetz handelt. Und somit war der Gesang des TeDeum zum Dank für das MP von 2007 seitens der PB gleichzeitig eine Anerkennung der Neuen Messe Pauls VI. Heute stelle ich fest, daß es seitens Bischofs Fellay pueril wenn nicht unredlich ist, mit Verwunderung und Ärger den Punkt 19 des letzen Dokumentes zu kritisieren. Jener Punkt lautet: Die Gläubigen, die Gottesdienste in der forma extraordinaria erbitten, dürfen nicht Gruppen unterstützen oder angehören, welche die Gültigkeit oder Erlaubtheit der heiligen Messe oder der Sakramente in der forma ordinaria bestreiten und/oder den Papst als Obersten Hirten der Gesamtkirche ablehnen. Das Verbot die neue Messe in Frage zu stellen und das Gebot die Konzils und Nachkonzilspäpste als wahre Nachfolger Petri zu akzeptieren ist eine alte Leier, die schon zur Zeit des Indultes von 1984 galt und noch mehr zur Zeit des Motu Prorpio von 2007. Damals protestierte ich und forderte in meinem Brief den Generaloberen auf, seine Pressemitteilung vom 7 Juli 2007 zu widerufen. Heute sitzt Bischof Fellay in der Friedensfalle Ratzingers. Mögen ihn seine Mitarbeiter, Bischöfe und Priester befreien. Oder werden es die Gläubigen sein, die das Banner der Tradition retten?


 
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